Bewirb dich – aber richtig!

Deine Bewerbungsunterlagen vermitteln den ersten Eindruck von dir. Deshalb hängt es von dir ab, ob du zu einem Test oder Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. Sich bewerben bedeutet also, Werbung für sich und seine Fähigkeiten zu machen.

Zu einer schriftlichen Bewerbung für einen Ausbildungsplatz gehören in der Regel folgende Unterlagen:

  • Anschreiben
  • eventuell Deckblatt
  • Lebenslauf
  • Foto
  • Zeugniskopien (in der Regel nicht beglaubigt)
  • Bescheinigungen über Praktika, Kurse oder abgeleistete Freiwilligendienste

Tipps:

  • Die Bewerbung wird mit dem Computer erstellt. Fasse dich beim Anschreiben kurz: maximal eine Seite. Falls du keinen PC zu Hause hast, kannst du deine Bewerbung auch im Berufsinformationszentrum (BiZ) erstellen.

  • Um Interesse zu wecken, solltest du dein Anschreiben selbst formulieren und nicht einfach aus einer Vorlage kopieren. Überlege, was dir an dem Beruf besonders gut gefällt und welche passenden Fähigkeiten du dafür mitbringst. Hast du zum Beispiel Hobbys, die etwas mit dem Beruf zu tun haben? Begründe auch, warum du ausgerechnet bei diesem speziellen Betrieb die Ausbildung machen möchtest.

  • Achte auf fehlerfreie, saubere und ansprechend erstellte Unterlagen. Zur Sicherheit solltest du Anschreiben und Lebenslauf auch von deinen Eltern, einem Lehrer oder Lehrerin oder den Mitarbeitenden der Jugendberufsagentur auf Rechtschreibfehler prüfen lassen.

  • Achte auf eine seriöse E-Mail-Adresse von dir.

Hilfen zur Bewerbung

Im Internet findest du viele Informationen zum Thema Bewerbung. Schau doch mal bei Planet-Beruf.de vorbei. Hier gibt es zahlreiche Infotexte, Arbeitsblätter, Übungen, Checklisten, Filme und Insider-Tipps von Fachleuten aus Berufsberatung und der Wirtschaft.

Vielleicht wird man dich zu einem Auswahltest einladen, um zu sehen, ob du für den Beruf geeignet bist. Darauf kannst du dich vorbereiten.
In der Broschüre Orientierungshilfe zu Auswahltests findest du Beispiele und Informationen.

Weitere Downloads

Der Begleiter für die Berufswahl

Während der betrieblichen Ausbildung bekommst du vom Betrieb eine Ausbildungsvergütung, deren Höhe je nach Beruf im Ausbildungsvertrag festgeschrieben ist. Manchmal reicht das aber nicht.

Im Bedarfsfall gilt: Eine Ausbildung soll nicht am Geld scheitern! Die Jugendberufsagentur kann unterstützen.

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Während einer betrieblichen oder außerbetrieblichen Ausbildung zahlt die Agentur für Arbeit in der Regel auf Antrag zusätzlich zur Ausbildungsvergütung durch den Betrieb Berufsausbildungsbeihilfe (BAB), wenn du bereits vor Ausbildungsbeginn nicht mehr zu Hause bei deinen Eltern wohnst, eine auswärtige Unterbringung notwendig ist oder du z.B. für Partner/in oder Kind in einer eigenen Wohnung zu sorgen hast. Informationen zur BAB findest du im Faltblatt Berufsausbildungsbeihilfe – Die finanziellen Hilfen der Agentur für Arbeit.

BAföG:

Für die Finanzierung einer schulischen Ausbildung musst du dich in deiner Stadt- oder Kreisverwaltung an die Stelle wenden, die für das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zuständig ist. Meist heißt diese „Amt für Ausbildungsförderung“. Weitere Informationen zu BAföG erhältst du auch beim Bundesministerium für Bildung und Forschung. Du kannst aber auch beim Ministerium anrufen. Die BAföG-Hotline ist von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 223 6341 erreichbar.

Im Internet findest du einen BAföG-Rechner, mit dem du unverbindlich ausrechnen kannst, ob und in welcher Höhe du diese finanzielle Unterstützung bekommen kannst.

Zum Beispiel, wenn du

  • Schwierigkeiten in der Berufsschule hast (etwa in Fachtheorie oder bei den Prüfungen)
  • im Betrieb mit den praktischen Anforderungen nicht zurechtkommst

Nicht gleich aufgeben! Auch bei Schwierigkeiten während der Ausbildung hilft dir ein Mitarbeiter der Jugendberufsagentur.

 Assistierte Ausbildung flexibel (AsA flex):

Wenn während einer betrieblichen Berufsausbildung Schwierigkeiten auftreten oder gar ein Ausbildungsabbruch droht, kann dir ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin der Jugendberufsagentur einen kostenlosen Förderunterricht vermitteln. Dieser Unterricht findet einmal oder mehrmals wöchentlich statt, meist nach der Arbeitszeit. Hier können Wissenslücken schnell wieder geschlossen werden. Hilfe bekommst du auch, wenn du im Ausbildungsbetrieb Probleme mit Kolleginnen, Kollegen oder Vorgesetzten hast.

Frage am besten die Jugendberufsagentur nach dieser Unterstützung.

Eine Aktion von

Die Aktion „Ausbildung in der Tasche“ ist eine Initiative der Jugendberufsagentur im Landkreis Celle

In Kooperation mit:

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